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11/03/2009: IT-gestütztes Dokumentenmanagement
- vom Papier zum digitalen Geschäftsprozess
Aus der Ideenschmiede des SIC: Referent Thomas Kleiner, iXenso
Vortrag und Diskussion am 03.11.09, 18.00 – 19.30
Die Idee des papierlosen Büros faszinierte schon vor 30 Jahren – heute sehen wir dies etwas nüchterner angesichts des enorm gestiegenen und immer noch ansteigenden Papierverbrauchs in unseren Büros. Und da sind nicht nur die „Internet-Ausdrucker“ schuld...
Das Handling der im Geschäftsbetrieb anfallenden Dokumente wurde zudem eher schwieriger durch die teils elektronische, teils papiergebundene, nicht selten doppelt vorhandene Aufbewahrung und eine Verarbeitung mit oft mehrfachen Medienbrüchen.
Die Anforderungen an ein Dokumentenmanagement sind ja auch hoch heutzutage: Orientierung an flexible Geschäftsprozesse, Bedarf an schneller Auffindbarkeit und an langfristiger Archivierung, Revisionssicherheit, um nur einige Stichworte zu nennen.
Und doch gibt es einen Lichtschimmer am Ende des Tunnels: Leistungsfähige und doch erschwingliche Hardware und intelligente Softwarepakete kombinieren sich zu ganzheitlichen Systemen, mit denen sich die prozessorientierte Dokumentenverarbeitung in den Griff bekommen lässt und komplexe Geschäftsprozesse über eine einzige zentrale Anwendungsoberfläche gesteuert werden können.
Aus dem klassischen Dokumentenmanagement werden Funktionen zur Verarbeitung von Emails, Faxen, Briefen oder anderen elektronischen und papiergebundenen Formularen übernommen. Hinzu kommt ein System zur Archivierung sämtlicher Daten, inklusive umfangreicher Such-, Sicherungs- und Verwaltungsfunktionen, die eine Revisionssicherheit und die Erfüllung verschiedener Reporting-Standards garantieren (z.B. gesetzliche Aufbewahrungsfristen, Sarbanes-Oxley-Act, Basel II).
Durch das „Baukastenprinzip“ können einzelne Standardkomponenten kundengerecht zusammengestellt werden. Bei der Verarbeitung von Post- und Rechnungseingängen, dem Extrahieren von Daten aus papiergebundenen Formularen, der Auftrags- und Angebotsabwicklung, internen Genehmigungsverfahren, u.v.m., unterstützt die jeweilige Lösung den Anwender mittels Digitalisierung und Automatisierung bei der Optimierung von Abläufen und Prozessen.
Des Weiteren lassen sich in die sogenannten TCP (Transactional Content Processing)-Lösung mittels einfachem Schnittstellen-Management problemlos Drittsysteme integrieren. Datenabfragen und der Informationsaustausch mit z.B. SAP-Systemen erleichtern und beschleunigen die Bearbeitung einzelner Prozesse.
Der Vortrag bringt die grundlegenden Basisinformationen und nennt die Voraussetzungen für einen Einsatz von TCP. Er zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, aber auch die Risiken eines Prozessmanagement-Systems anhand von praxisnahen Beispielen auf, die das Verständnis und die Beurteilung von TCP-Lösungen vereinfachen sollen.
Nach dem Vortrag haben Sie bei einem Glas Wein die Gelegenheit, noch mehr zu erfahren und Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Der Eintritt ist frei, wir erbitten jedoch eine Anmeldung unter
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